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Bauernregeln Tel 6
Fliegt der Bauer übers Dach, ist der Wind weiß Gott nicht schwach. Fliegt der Bauer in den Sumpf, ist bei den Fischen Frohsinn Trumpf. Kräht der Bauer auf dem Mist, hat sich wohl der Hahn verpißt. Ißt der Bauer Stoppelrüben, kommt die Blähung dann in Schüben! Ist Sylvester hell und klar, ist am nächsten Tag Neujahr. Ist der Bauer am Verrecken, wird er wohl im Silo stecken. Ist der Hahn erkältet, heiser, kräht er morgens etwas leiser. Liegt der Bauer unterm Tisch, war das Essen nimmer frisch! Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiss er nicht wie spät es ist. Melkt die Bäuerin die Kühe, hat der Bauer keine Mühe! Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht. Schlägt der Bauer seine Frau, grunzt im Stall vergnügt die Sau. Schlapp liegt der Bauer auf der Wiese, unter ihm die Magd Luise. Schmeißt der Knecht die Hose hin, liegt die Magd im Heu schon drin. Schweinkram mit der Sau im Bette, hat der Bauer auf Kassette! Sind die Kühe am Verrecken, kriegt der Bauer einen Schrecken. Spielt der Bauer abends Karten, muß die Bäuerin halt warten! Spielt der Knecht im Stall Viola, gibt die Kuh beim Melken Cola! Steht der Gärtner im Gemüse, hat er später grüne Füße. Wollen Ochs und Kühe rennen, wird der ganze Stall wohl brennen. Liegt der Bauer auf der Lauer, wird Herr Lauer ganz schön sauer!!! Ist der Bauer noch nicht satt, fährt er sich ein Hühnchen platt. Wenn der Bauer das Schwein verhaut, hatīs wohl wieder Scheiß gebaut. Tanzt der Bauer im Stall nen Walzer, begleiten ihn zärtlich der Milchkühe Schnalzer. Schaut der Hufschmied beim Schmieden dem Schimmel ins Maul, ist am Schimmel, am Schmied oder an beiden was faul. Ist im Lenz die Kasse flau, war im Herbst der Bauer blau. Fällt die Magd in den Karpfenteich, wird die Karpfenernte besonders reich. Kauft der Bauer einen Schlepper, raunzt im Stall der alte Klepper. Säuft der Bauer am Abend Rotwein, mault die Bäurin ins Abendbrot rein. Fährt der Bauer den Hafer ein, gibt`s wochenlang nur Haferschleim. Verliert im September der Bauer die Hose, war schon im Augusten das Gummiband lose. Spielt die Dorfmusik zum Tanze, krümmt vor Schreck sich jede Pflanze. Fehlt der Knecht am Morgen ständig, ist die Magd nachts zu lebendig. Stirbt der Bauer im Oktober, braucht er im Winter keinen Pullover Stirbt der Bauer im November, braucht er im Dezember keinen Kalender. Wenn auf dem Baum die Pflaumen reifen , der Bauer sich die Magd will greifen. Wird die Hand des Bauern kalt, liegt sie abgehackt im Wald. Hat der Bauer kalte Socken, wird er wohl im Kühlschrank hocken. Liegt der Bauer tot im Zimmer - dann lebt er nimmer! Trinkt der Bauer und fährt Traktor, wird er zum Gefahrenfaktor! Wenn es draussen windet, wettert, der Bauer auf die Bäurin klettert. Wenn es nachts im Bette kracht, der Bauer seinen Erben macht! Wenn überm Acker sich die Sonne rötet, der Landmann schnell die Magd verlötet! Wenn Sommer ist auf Feld und Flur, blüht am See die Nacktkultur. Wenn der Bauer in die Jauche fliegt, der Ochse sich vor Lachen biegt! Wenn der Bauer nackend tanzt, sich die Magd im Stall verschanzt. Lässt der Hahn das Krähen sein, haut ihm der Bauer eine rein! Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Bauer, dass es nieselt. |
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