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Der Darwin-Award Teil 2 Der Darwin-Award wird alljährlich denjenigen posthum "verliehen", die sich um den Genpool der Menschheit verdient gemacht haben, indem sie ihre eigenen Gene diesem entzogen. Anders ausgedrückt: Menschen, die sich durch eigenes Verschulden um ihr Leben gebracht haben, werden hier verewigt. Alle Angaben sind durch unabhängige Medien geprüft und bestätigt, so unglaublich sie manchmal auch sein mögen.
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(3. Dezember 2000, Australien) Der Meucheltod eines Mannes in den Vororten von Brisbane war Folge einer bizarren Wende des Schicksals. Zwei Männer im Alter von 21 und 28 Jahren suchten einen Wohnwagenplatz mit der Absicht auf, dem Bewohner eines Wagens zu Leibe zu rücken. In der aufkommenden Verwirrung floh das Opfer ohne Verletzung, während es seine beiden Angreifer schafften, sich gegenseitig grausam niederzustechen. Der 21jährige Messerschwinger verstarb noch am gleichen Ort und der 28jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus geliefert. Der Vorfall qualifizierte sich somit für einen Darwin Award und eine Erwähnenswürdigkeit. In der Tat ein seltenes Ereignis.
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(Vietnam, Pnomh Penh, 27. Juli 2000) Der Fahrer eines Motorroller-Taxis forderte einen Nachbarn heraus. Er sollte ruhig unter einem Hornissennest stehenbleiben während zwei andere mit Steinen danach worfen. Der 53-jährige war als starker Mann bekannt, er stellte sich unter das Nest und ertrug geduldig die vielen schmerzhaften Stiche bevor er an dem Gift verstarb.
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(25. November 2000, Kanada) Eine 66-jährige Frau aus Quebec wurde nicht einmal, nicht zweimal, nein, ganze dreimal von fahrenden Autos auf einem kanadischen Highway bei dem Versuch erfasst, ihre Weihnatsbäume zu retten. Die Frau war auf dem highway unterwegs und hatte einige Tannen nicht fest genug auf das Dach des Fahrzeugs gebunden, so dass sie auf die Fahrspur fielen. Obwohl es Nacht war und es keine Laternen auf der Strasse gab, riskierte -- und verlor -- die mutige Frau ihr Leben bei dem Versuch, ihre Bäume vor den fahrenden Autos zu retten.
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(England, im November 2000) Ein Ehemann, der seine Frau häufig darum bat, seine Nase und den Mund mit ihrem kleinen Nachthemdchen zu bedecken, entschloß sich eine Plastiktüte in sein Repertoire von Solo-Sexspielzeugen aufzunehmen. Martin, 34, zog sich die Tüte über den Kopf und verwendete einen Staubsauger um die Luft abzusaugen. Er wurde neben dem laufenden Staubsauger aufgefunden, voll bekleidet, tot, den Stecker in der Hand.
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(5. September 1999, Jerusalem) In den meisten Teilen der Welt vollzieht sich der Wechsel von Sommer- zu Winterzeit vergleichsweise friedlich. Doch dieses Jahr hatte er einschneidende Folgen für ein paar palästinensische Terroristen. (1999, England) Wayne wollte ein wenig Geld durch den Verkauf von gestohlenem Altmetall verdienen. Also schlich er sich auf ein Abbruchgelände und suchte die Gegend nach wertvollem Schutt ab. Sein Augenmerk fiel auf etwas, das scheinbar ein sieben Zentimeter dickes Stück Kupferrohr war. Das würde einen guten Preis bringen! Doch es erwies sich als zu schwer zum Mitnehmen. Er schaffte zunächst ein paar andere, kleinere Stücke Metall beiseite und kehrte später mit einem kräftigen Bolzenschneider zurück. Doch wie geschockt war er, als er beim Durchschneiden des "Rohres" zwangsläufig bemerkte, dass er eine 11.000 Volt-Stromleitung aus Aluminium am Wickel hatte. Durch die Stärke der Entladung wurden auch die Sanitäter, die später versuchten, den elektrisierten Wayne wiederzubeleben, davon abgehalten. Auf eine gerichtliche Vor"ladung" wurde daraufhin verzichtet.
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September 1999, Jerusalem) In den meisten Teilen der Welt vollzieht sich der Wechsel von Sommer- zu Winterzeit vergleichsweise friedlich. Doch dieses Jahr hatte er einschneidende Folgen für ein paar palästinensische Terroristen. Israel bestand auf einem etwas früheren Wechsel zur Winterzeit, um eine Woche mit Gebeten vor Sonnenaufgang zu erleichtern. Selbstverständlich weigerten sich die Palästinenser, nach "zionistischer Zeit" zu leben. In der Folge wusste zwei Wochen lang niemand so genau, welche Zeit nun eigentlich galt. Zeitig am Sonntag, um exakt 5:30 Uhr israelischer Zeit, explodierten zwei aufeinander abgestimmte Autobomben in verschiedenen Städten Israels. Dabei wurden drei in den Autos befindliche Terroristen getötet. Anfänglich ging man davon aus, dass es sich um von ungeschickten Amateuren ausgelöste Frühzündungen handelte. Genauere Untersuchungen enthüllten jedoch den wahren Grund für die Explosionen zu solch unchristlicher Zeit. Die Bomben waren in einem von Palästinensern kontrollierten Gebiet hergestellt worden, und wurden natürlich nach der Sommerzeit eingestellt. Die verwirrten Kuriere hatten jedoch bereits auf Winterzeit gewechselt und beim Abholen der Bomben offenbar vergessen, zu fragen, nach wessen Uhr der Zeitzünder eingestellt worden war. Folglich waren die Autos zum Zeitpunkt der Detonation noch auf ihrem Weg zum Zielort, und ließen die Terroristen etwas verfrüht das Zeitliche segnen.
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(22. März 1999, Phnom Penh) Jahrzehnte der bewaffneten Auseinandersetzungen haben in ganz Kambodscha ihre Zeichen in Form von nicht explodierten Minen und anderen Munitionsresten hinterlassen. Die Behörden warnen die Bürger vor dem Umgang mit den Blindgängern. Vor kurzem verbrachten drei Freunde einen Abend bei geistigen Getränken und ebenso hochgeistigem Gespräch im örtlichen Café in der südöstlichen Provinz Svay Rieng. Stundenlang verharrte man im freundlichen Gespräch, bis einer der Männer eine 25 Jahre alte, nicht explodierte Panzermine hervorholte, die er kürzlich in seinem Garten gefunden hatte. Er warf die Mine unter den Tisch und die drei fingen an, 'Russisches Roulette' zu spielen, wobei sie abwechselnd einen Drink hinunterstürzten und danach auf die Mine trampelten. Die anderen Kneipengäste flohen in Panik. Nur Minuten später explodierte der Sprengkörper mit einem lauten Knall und tötete die drei Männer in der Bar. "Ihre Ehefrauen konnten noch nicht mal Fleischfetzen finden, so stark war die Zerstörungskraft der Detonation", berichtet die Rasmei Kampuchea Zeitung.
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Als Darren John Cowley am 25. April 1999 versuchte, möglichst sicher und unauffällig in das Haus seines Nachbarn einzubrechen, hatte er wenig Glück. Er wickelte seine Jacke um seinen Arm und schlug das Fenster ein, aber die Glassplitter durchstiessen seine Schutzkleidung und zerteilten eine Arterie in seinem Arm. Der 32-jährige torkelte vom Haus weg und brach in einem Park, 800 Meter vom Tatort entfernt, zusammen. Spät am Morgen dann kam der Hauseigentümer aus einem Nachtclub zurück. Da war ein zerbrochenes Fenster, eine blutige Jacke und eine Blutspur - und keine Spur vom Täter. Als er die Jacke untersuchte, bemerkte er, dass diese einem Mann gehörte, den er zuletzt am Freitag in einer Kneipe getroffen hatte. Er rief seinen Freund, um mit ihm zum Haus des Einbrechers zu fahren und ihm die "Meinung zu sagen". Als sie ankamen, fanden sie ihn aber nicht zu Hause, sondern ohnmächtig im Park. Beim Näherkommen bemerkten sie erschrocken die Blutspur aus seinem fast zerteilten Arm und mussten einsehen, dass jede Hilfe zu spät kam. Er war schon verblutet.
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April 1999, New York) Terrence Adams erhängte sich versehentlich, als sein Pullover sich um seinen Hals verdrehte, während er versuchte in eine Kleiderboutique einzubrechen. Der 55jährige Einbrecher aus Brooklyn gelangte in den Laden, indem er die an den hinteren Fenstern angebrachten Metallgitterstäbe verbog.Als er in den Laden sprang blieb der Pulli an einem der Stäbe hängen und erwürgte ihn so. Er wurde am Morgen des Samstags leblos am Tatort aufgefunden. Zu Ehren seines Mißgeschickes schlugen Bewohner der Flatbush-Nachbarschaft vor, die "Dum Dum Boutique" in "Dumm Dumm Boutique" umzubenennen.
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Eine Schafherde hat am 28. Januar 1999 die Frau eines britischen Farmers angegriffen und sie über eine Klippe in den Tod gestossen. Dies passierte, als die Frau den Schafen einen Heuballen brachte, den sie auf ihrem Moped transportierte. Einige Schafe sprangen vorwärts und rammten das Gefährt so stark, dass es die hohe Klippe herunterfiel. "Ich sah, wie die Schafe das Moped umzingelten und wie die Frau in Richtung Abgrund stürzte," sagte der Nachbar Alan Renfry Reportern. Der Ehemann wurde später dazugerufen, die Schafe änderten sofort ihre Richtung und blökten dann den Mann an.
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16. Juni 1998, Illinois) Ein Mann ertrank im Fox Lake, nachdem er und ein Freund mit einer Viertelstange Dynamit versehentlich ein Loch in den Boden ihres Ruderboots gesprengt hatten. Daniel Wyman, 29, und sein nicht namentlich genannter Freund verbrachten einen entspannenden Sonntag in einem 4,3m-Aluminiumboot und beschlossen, im Wasser einen M-250 Sprengsatz zu zünden. Jim Wipper, stellvertretender Chef der Gerichtsmedizin, sagte, daß der Sinn der Explosion gewesen sei, Fische zu töten -- nicht sich selbst. Doch eine unerwartete Windböe blies das Boot über den Knallfrosch, und es sank 90m vom Ufer entfernt. Der Freund schwamm unverletzt zurück. Gefunden im Internet |
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