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Der Darwin-Award Teil 3
Der Darwin-Award wird alljährlich denjenigen posthum "verliehen", die sich um den Genpool der Menschheit verdient gemacht haben, indem sie ihre eigenen Gene diesem entzogen. Anders ausgedrückt: Menschen, die sich durch eigenes Verschulden um ihr Leben gebracht haben, werden hier verewigt. Alle Angaben sind durch unabhängige Medien geprüft und bestätigt, so unglaublich sie manchmal auch sein mögen.
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(Januar 2001) Spurlos verschwunden - jetzt als Skelett im Kamin gefunden
Natchez - Im Kamin eines Hauses in Natchez (US- Bundesstaat Mississippi) ist das Skelett eines Einbrechers gefunden worden, der dort vor 16 Jahren stecken geblieben war.
Wie US-Medien am Donnerstag berichteten, war der Mann im Jahr 1985 spurlos verschwunden. Maurer entdeckten bei Renovierungsarbeiten jetzt die sterblichen Überreste.
(25. November 2000, Australien) Während eines Umzuges im Rahmen des "Spring National Country" Festivals in Shepparton fuhr einer der Schaulastwagen die Hauptstraße entlang mit gemütlichen 8 Km/h. Dabei kletterten feiernde Menschen überall auf ihm herum. Einer der Zuschauer aus Cranbourne kam angesichts des LKWs auf eine gute Idee. Er beschloß, sich von dem Truck ziehen zu lassen.
1. Januar 2000, Nevada) Tod, 26, eroberte sich seinen Platz in der Geschichte als erster Mensch, der in Zuge der Milleniumsfeiern verstarb. Wenige Minuten vor Mitternacht kletterte der Absolvent der berühmten Universität Stanford bis zur Spitze eines Mastes der Straßenbeleuchtung vor dem "Paris-Las Vegas Hotel". Er winkte dabei seinen johlenden Zuschauern zu. Pünktlich um Mitternacht verlor er den Halt undgriff in einem verzweifelten Versuch seinen Absturz zu verhindern nach den Kabeln der Stromzuleitung. Plötzlich leitete er nicht nur die Feierlickeiten der Menge unter ihm... Eine Kamera dokumentierte seinen verwegenen Aufstieg und den folgenschweren Absturz zum Betonboden, 10 Meter unter ihm. Noch hat man nicht die genaue Todesursache festgestellt, in jedem Fall hat er sich den ersten Darwin Award des neuen Milleniums verdient! Einem Holzfäller in Chestnuthill Township entging leider, daß sich in dem Baum, den er gerade fällen wollte, noch andere Bäume verfangen hatten. Als das Gewicht der Nachbarbäume den ersten Baum in der erwarteteten Richtung herunterzog, rannte der Holfäller um sein Leben. Allerdings rutschte er im Schnee aus und fiel geanau unter den sich senkenden Baumstamm. Das Resultat war eindeutig und zu erwarten. (28 Februar 2000, Texas) Ein junger Mann aus Houston erhielt eine Lektion in Sachen Waffenmechanik, als er mit einer halbautomatischen Pistole, 45-er Kaliber, Russisches Roulette spielte. Rashad, 19 Jahre, besuchte Freunde, als er die Absicht verkündete, das tödliche Spiel zu spielen. Er wußte offensichtlich nicht, daß eine halbautomatische Pistole, entgegen einem Revolver, beim Laden automatisch eine Patrone dem Lauf zuführt. Seine Chance eine Runde Russisches Roulette zu gewinnen war gleich null, wie sich schnell herausstellte. (11. März 2000, Perth, Australien) Es ist vernünftig, die Sicherheitshinweise zu befolgen, wenn man ein Sicherheitsvideo dreht. Aber Peter, ein 52 Jahre alter Besitzer einer Schule für Maschinen- und Ausrüstungstraining, verletzte diese Regel des gesunden Menschenverstandes, während er ein Gabelstaplersicherheitsvideo drehte. Vor laufender Kamera wurde er aus der Kabine geschleudert und zerquetscht. Spätere Nachforschungen enthüllten die Umstände, die für dieses Verhängnis verantwortlich waren: Fahrerfehler und zu hohe Geschwindigkeit auf wechselnden Untergrund, zusammen mit einem unbenutzten Sicherheisgurt. Seine letzte Sicherheitsdemonstration war auch die überzeugendste seiner Karriere. (1998, London) Eine 600.000-D-Mark-Strafe wurde gegen eine Baufirma verhängt, für den Tod von zwei Arbeitern. Die beiden 28 Jahre alten Männer waren, wie berichtet wurde, sehr erfahren in ihrer Arbeit. Sie fielen 30 Meter tief, als sie ein Loch durch dicken Beton bohrten, ohne zu merken, dass sie sich im Mittelpunkt des Kreises standen. Keiner von beiden trug eine Sicherheitsgeschirr, der ihren 8 Stockwerke tiefen Fall hätte verhindern können. (Maerz 2000) Der Grand Canyon in Arizona ist an den grösseren Vorsprüngen mit Zäunen abgesperrt, um unsichere Touristen vor dem Absturz in die Tiefe zu bewahren. Einige dieser Vorsprünge haben kleine Plateaus in der Nähe des Zauns. Touristen werfen Münzen auf diese Plateaus wie in einen trockenen Wunschbrunnen. Ziemlich viele Münzen bleiben auf der Fläche liegen, andere wieder fallen tief herunter auf den Boden des Canyon.
Ein Unternehmer kletterte mit einer Tasche über den Zaun und sprang auf eine der unsicheren, mit Münzen bedeckten Plateaus. Er füllte seine Tasche mit der Beute und versuchte dann, zum Zaun zurückzuspringen.
"Er vertiefte sich wohl zu sehr in seine Arbeit..." (1. März 2000, Maine) Der Besiter der "Carrier Chipping Company" (einer Firma, die für anfallende Waldarbeiten Hechselmaschinen zur Verfügung stellt), stellte in Real- Time die schreckliche Szene aus dem Film "Fargo" nach und wurde von seinem eigenen Holzhechsler zerkleinert.
(9. Oktober 1999, Maine) Einige Leute sterben friedlich im Bett, aber andere erleiden ein weniger freundliches Ende. Der 23-jährige Benjamin verlor sein Leben auf eine der unappetitlichsten Arten, die möglich sind, als er Freitag Nacht in einen 400.000 Gallonen fassenden Tank, der mit Abwasser gefüllt war, fuhr. Die Polizei spekulierte, daß er seinen 1998`er Mazda Pickup viel zu schnell fuhr, um die scharfe Rechtskurve vor dem Klärwerk zu schaffen.
(3. März 2000, Pennsylvania) Bei einem ähnlichen Ereignis starb Andrew durch einen schmutzigen Arbeitsunfall auf der Crooked Creek Farm, als er in einen Düngerverteiler fiel. Die Rettungsmannschaften schafften es nicht, ihn wiederzubeleben (und wer kann ihnen das verübeln?). Die Todesursache wurde als stumpfe Gewalteinwirkung bestimmt.
(13 Maerz 2000, New Jersey)
Es begann wie in einer Szene zus der beliebten US-Fernsehserie "Brady Bunch". Abdrew und seine Verlobte lebten zusammen mit seinen drei Kindern und ihren drei Kindern in Dover Township, als ein Streit ueber den Schokoladenkuchenbelag ausbrach.
(18. März 2000, Australien) Der Beginn der Enten-Jagsaison führte zu einer schnellen Dezimierung der Entenjäger in der Bevölkerung Australiens - ohne dass Tierschützer eingegriffen hätten.
(23. März 2000, Kalifornien) Ein 36jähriger Biochemiker, dessen größter Wunsch es war, die legendäre Rock-Band KISS auf ihrer Abschiedstour zu sehen, konnte sich seinen letzten Traum erfüllen. Shawn reiste von Calistoga zum Oakland Coliseum (bekanntes Football-Stadion) und genoß das Konzert bis auf ein kleines Problem. Er war mit seinem Platz in der obersten Reihe des Stadions unzufrieden. Er kletterte eine 2,5 Meter hohe Wand hoch um eine bessere Sicht auf die Bühne zu haben - unabsichtlich entdeckte er dabei einen neuen Platz 3 Stockwerke tiefer.
(26. März 2000, South Carolina) Eine Frau aus North Carolina erfuhr eine harte Lektion in Sachen Drogen, als sie sich entschloss, auf einem Dach zu nächtigen. Laut Polizeibericht hatten Patricia und ihr Freund getrunken und Marijuana geraucht, als sie sich entschlossen, die frische Luft auf dem Dach des ‘King Charles Inn’ zu geniessen. Sie kletterten mit Kissen und Decken über ein Geländer und schliefen unter den Sternen ein. Klingt scheinbar einschläfend, oder? Patricia rutschte vom Dach und stürzte bei Sonnenaufgang auf die Hasell Street und in den Tod. Als die Polizei am Schauplatz eintraf, wurde der Freund immer noch schlafend auf dem Dach gefunden, eingerollt in Decke und Kissen. Der Tod wurde als Unfall deklariert, aber wir denken, die Schuld trifft allein die zugedröhnte Frau, die sich entschied, ein Nickerchen auf dem Dach zu machen. (16. August 1999) Daniel war auf der Buckeye Ford Dealership zu Tode gekommen (Im Englischen Original gibt es hier ein unübersetzbares Wortspiel: he was tired => er wurde müde, tire bedeutet aber auch Reifen). Er schlich in den Morgenstunden über das Gelände mit dem Gedanken an Diebstahl in seinem Hirn. Seine Verfahrensweise war, das Heck eines Pickup-Trucks anzuheben, die Räder abzuschrauben, sie auf die Ladefläche eines aufgemotzten Buckeye Ford Pickups zu hieven und mit dem nächsten weiterzumachen. Daniel besass etwas, was die örtliche Polizei als "einen extensiven kriminellen Hintergrund" bezeichnete und hatte sein "Handwerk" offenbar über Jahre verfeinert. Aber seine Erfahrung verliess ihn dieses Mal. Der Pickup war halbvoll, als das nächste (und letzte) Ziel des 47-jährigen Diebes vom Wagenheber rutschte und direkt (um 4 Uhr morgens) auf seiner Brust landete. Ein klarer Fall von "Lebe für den Truck, sterbe durch den Truck".
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