Geschichten
Männer
Mann und Frau
Kinder
Tiere
Computer
Religion
Sagen und Märchen
Merkwürdiges
Sonstige
Stilblüten 2
Intelligenztest
Über 50?
Tödliche Gurken
Zuviel Kaffee?
Und Gott schuf ...
Neu im Duden
Gemeinheiten?
Besser als Sex?
Altersschiff?
Liebe & Wahnsinn
Pizzadienst 2025
Heckenschützen
Forscher!
Arme alte Oma!
Auto fährt nicht!
WG-Kochrezepte
Fernsehreparatur
Alkoholkonsum
Marketing
Bundestagsrede
Schokolade
Metzgerei
Entmietung
Merkwürdige Meldungen
Kommentatoren 2
Sieben Wochen..
Schlagzeilen..
Richtig Selbstmord..
Ich bin doof!
Das Buch der Bücher!
TV-Sprüche 2002
Drive in....
Kommentatoren 1
Kettenbriefe
Lincoln & Kennedy
Krimis
Landesbank
Komödien
Stilblüten
Der neue 3er BMW
Ein paar Stückchen Seife...
Prüfung
English for Runaways...
Queen Mum lebt...?
So sind Deutsche...
WM-Regeln für Frauen
Rettet den Regenwald
Saudummer Fehler
Verhalten in Fahrstühlen 2
Verhalten im Kaufhaus
Kuriose Werbung
Der Virus "Arbeit"
Mannheim, oder "Die Entstehung der Erde"
Verhalten im Fahrstuhl
Verhalten im Restaurant
Alte Menschen und einkaufen..
5 Dinge, an denen du erkennst...
Der ostfriesische Brief
Erotische Ausstrahlung
Herr der Ringe von...
Kultur
Thermodynamik
Operation
Ich hasse meinen Job
11 Tage in AOL
100 Möglichkeiten, einen Pizza..
Startreksüchtig
Anleitung Führerschein
Arbeitsbefreiung
Kettenbrief
Albert Einstein sagt:
Gute Fragen
Telefonbanking und...
Genesis
Angst vor...
Asylanträge
Diese Lappen
Ötzis Nationalität
Wohngemeinschaft
Aus dem Gerichtssaal
Du und dein Chef
...der mit den Ohren
Alle in einem Boot
Volkshochschule
Zwei Viagra
Sowas dummes
Versicherung
Piraten
Finger weg von Aktien!
USS Pfannekuchen
Haushaltstipps
Der Dachdecker
Die Strassenbahn
Letztens im Kaufhaus
Inderwahn
Rauchen?
Wohnung
Regierungsformen
Umschreibungen
Trinkfehler
Amazing Discoveries
Wenn Pommesbuden...
English for...
Die Wette
Andere Länder...
Auslese
Zulassungsstelle
Pinkeltypen
Mut
Die Zahl Zehn
Die Zahl Zehn 2
Bildung
Vollmond+Freitag 13.
Duschen
Zwange genübert
Wahnsinn
Handyregeln
Vergnügungsvertrag
Volkszählung
Toilettennutzung
Strom
Langeweile
20 Flaschen Whisky
Usenet
Oben keine Navigation?
Laden Sie bitte das komplette Frameset
|
Wie man "richtig" Selbstmord begeht!
Termin:
Die meisten Selbstmorde passieren ja um Weihnachten rum. Dabei gibt es doch
so viele andere schöne Termine. Zum Beispiel Pfingsten, oder Christi
Himmelfahrt. Oder suchen Sie sich einen Termin aus, von dem alle etwas haben - zum
Beispiel Weihnachten, oder den Hochzeitstag ihrer Eltern. Sie können sicher
sein, dass der nie wieder gefeiert wird.
Ort:
Doof ist Selbstmord zu Hause. Denn da passieren ja bekanntlich die meisten
Unfälle. Da macht man sich dann die Riesenmühe und hinterher soll es dann
wieder mal keiner gewesen sein. Da braucht die Polizei nur irgendwo eine Leiter
und eine Gardinenstange zu finden, schon zählt das Hirn an der Wand als
Unfall. Und die Schrottflinte in ihrer Hand als Zufall. Zitat aus dem
Polizeibericht: „Offensichtlich in der Absicht, eine Gardine aufzuhängen, rutschte das
Opfer von einer Leiter und verstarb trotz des verzweifelten Versuches, sich an
einem zufällig im Raum befindlichen, abgesägten Schrotgewehr festzuhalten.“
Glauben Sie nicht? Gibt es doch ein ganz berühmtes Beispiel für. Wie war
denn das mit der alten gebrechlichen Frau im Wald? Kann ihre Miete nicht mehr
bezahlen, weil ständig einer an der Hütte rumknuspert. Was macht sie aus
Verzweiflung? Stürzt sich in den Kamin. Und was soll´s hinterher gewesen sein? Der
Hänsel hat sie geschubst!
Wenn Sie einen Ort für den Selbstmord wählen, dann denken Sie bitte auch an
die Anderen. Also an die, denen Sie mit ihrem Freitod eins auswischen wollen.
Schön ist, sich in einem abgelegenen Wald aufzuhängen, damit man erst nach
mehreren Wochen gefunden wird. Am besten im Hochsommer. Und sich dann auf das
Gesicht von dem freuen, der einen identifizieren muss! „Tja, das könnte er
sein - er sah zwar etwas anders aus - mehr so im Stück - aber Würmer hatte er.“
Und dann gibt es in der heutigen Servicegesellschaft ja auch jede Menge
Orte, an denen einem zur Hand gegangen wird. Auch beim Selbstmord. Zum Beispiel
der Hauptbahnhof von Düsseldorf. Da reicht es, sich bei einer zwielichtigen
Gestalten (also einem beliebigen Passanten) nach einem Tresor zu erkundigen.
Ein Selbstmörder will ja Aufmerksamkeit. Gut sind also immer Plätze, an
denen sich viele Menschen aufhalten. Zum Beispiel Gottesdienste, Taufen,
Hochzeiten und Volksfeste. Oder irgendeine Veranstaltung, die man nicht leiden kann -
wenn Sie sich da umbringen, wird die im nächsten Jahr vielleicht abgeblasen.
Etwa die Loveparade, der Karneval in Köln eine Lichterkette oder der
Winterschlussverkauf bei Hertie.
Sehr schön sind auch alle Veranstaltungen für Kinder. Kinder sind ein
phantastisches und dankbares Publikum. Also Kasperletheater, in der Hüpfburg
(Schuhe ausziehen!) und vor Pantomimen. Die sind dann nämlich gezwungen eine
Aussage zu machen, wenn die Polizei kommt.
Oder sich neben einen blinden Bettler in die Fußgängerzone setzen und
Schlaftabletten nehmen. Sieht dann schön für die Passanten aus, mit den Schildern:
Habe seit drei Tagen nichts mehr gegessen. Und: Habe seit drei Stunden nicht
mehr geatmet.
Abschiedsbrief:
Nichts bis zum letzten Tag warten, sondern ruhig vorher wegschicken. Also,
bevor man sich überhaupt umbringen will. Am besten ein paar Jahre vorher.
Überlegen Sie nur mal, was Sie da sparen, wenn irgendwann das Porto erhöht wird.
Außerdem ist es immer gut, die Briefe zügig wegzuschicken, falls man es sich
doch noch anders überlegt - dann ist man im Zugzwang.
Ein guter Abschiedsbrief muss nicht lang sein. Mehr als eine halbe Seite
liest eh keiner. Belassen Sie es einfach bei einer kurzen und bündigen
Schuldzuweisung. Nutzen Sie gängige Namen. So was wie „Frank ist schuld“. Irgendeinen
Frank gibt es immer in Ihrer Umgebung. Benutzen Sie keine exotischen Namen
wie Pifagor oder Thoralf - wer so heißt hat eh kein Gewissen. Oder sich auch
schon lange umgebracht.
Methode/Waffen
Strick: Einfallslos. Außerdem streckt man dabei die Zunge raus und das sieht
albern aus.
Tabletten: Grundsätzlich eine saubere Sache, aber man muss die richtigen
Tabletten nehmen. Blöd ist eine Überdosis Merz Spezialdragees - da bekommt nur
tierisch lange Fingernägel und seidiges Haar. Oder eine Familienpackung
Imodium Akut. Es dauert mindestens drei Wochen die man nicht auf die Toilette kann,
bevor man endlich platzt. Oder man nimmt eine Überdosis Ilja Rogoff
Knoblauchpillen, und steigt zur Stoßzeit in den Bus. Es wird sich schon einer finden,
der sie erschlägt.
Autoabgase: Bei den heutigen Autos mit G-Kat und schadstoffarmer
Abgasaufbereitung so gut wie unmöglich. Statt zwei Stunden im Auto zu sitzen und zu
hecheln, können Sie auch einmal in Castrop-Rauxel tief Luft holen oder eine
Marlboro Light rauchen. Kommt auf das gleiche raus.
Sich in den Kopf schießen: Ist bei den strengen Waffengesetzen in
Deutschland kaum machbar. Heute kommen sie doch an keine Pistole mehr ran - wenn sie
nicht mehr zur Schule gehen. Die einzigen Waffen gibt es im OTTO-Katalog.
Luftpistolen. Aber wenn Sie sich damit umbringen wollen, müssen Sie mindestens
fünfmal in das selbe Loch schießen. Und das ist schwer, weil man kann ja nicht
gleichzeitig auf sich selbst zielen und sich selbst treffen.
Vor die U-Bahn springen: Hat keine Stil. Außerdem sind die ganzen Gleise
voller Kippen und Coladosen. Da holt man sich ruckzuck eine Blutvergiftung.
Mit dem Auto irgendwo gegen rasen: Hat Stil ist aber unsicher. Wenn die
Autos schnell genug für einen ordentlichen Aufprall sind, haben Sie Airbag,
Seitenaufprallschutz und stabile Knautschzonen. Nehmen Sie eine Ente, schaffen sie
nur 40 Km/h und ein zerbeultes Gesicht. Das kriegen sie aber auch hier in
jeder Eckkneipe.
Aber zurück zum Selbstmord mit modernen Fortbewegungsmitteln. Das
schlimmste, was dabei immer wieder passiert ist, dass es hinterher keiner glaubt.
Hier: Diana - mit 180 im Tunnel gegen den Pfeiler. Was war´s? Mord! Oder
Schumacher: Mit 180 schnurgerade in die Mauer. Was war´s? Ne Panne! Oder Kennedy: Mit
180 Sachen pfeilgerade in den Ozean. Und was war´s? Schlechtes Wetter!
Verdammt, was muss man denn noch alles tun, damit ein Selbstmord gewürdigt wird?
Immer gut ist Sterben mit Message: Sich vor einen aussterbenden Elefanten
werfen. Sich an einen Wal ketten. Sich als Baum verkleiden und im Regenwald
abholzen lassen.
Hilfeschreie: Es gibt nichts demütigenderes, als ein Todesschrei beim
Selbstmord. Man sollte doch meinen, dass die Leute ein bisschen konsequenter sind
und es sich vorher ausreichend überlegt haben. Der einzige Grund zum Schreien
ist, wenn keiner guckt.
Oder sie machen es wie ich.
Sie besuchen jemanden, den sie nicht leiden
können, zeigen ihm ihre neue Machete, damit seine Fingerabdrücke drauf sind. Dann
stemmen Sie das Messer zwischen Türrahmen und Rücken und rammen es sich
zwischen die Schulterblätter.
Das soll er mal der Polizei erklären.
Geschickt von Andreas
|